Standardisierte Bausteine für individuelle Geschäftsprozesse sparen Zeit und Geld. Vorgefertigte Komponenten aus der Software-Fabrik verschlanken den Entwicklungsaufwand erheblich und sind beliebig kombinierbar.
Ein entscheidender Vorteil von StoneOne besteht darin, dass für eine Vielzahl von Prozessen bereits vorgefertigte Standardkomponenten, zum Beispiel für die Formulargestaltung, Protokollierung oder User Administration, zur Verfügung stehen. Die standardisierten Business-Komponenten bilden regelmäßig wiederkehrende Geschäftslogiken oder Funktionalitäten ab und sind in vielfältigen vertikalen Portalen auf Basis der StoneOne-Technologie einsetzbar.
Damit bieten wir Ihnen eine sehr preiswerte Lösung, da der Entwicklungsaufwand deutlich niedriger als eine individuelle Projektlösung ist.
Die Komponenten nutzen festgelegte und standardisierte Daten, Metadaten und Schnittstellen. Dazu gehören auch Billing-Events, ein Logging-API sowie der Status und ein Health-Check.
Überblick der Komponente
Application Connector – Schnittstelle zu Standardapplikationen.
Die Business-Services von StoneOne interagieren sehr häufig mit diversen Standardapplikationen. Deshalb liefern spezifische Konnektoren eine Verbindung zu ausgewählten Funktionen von Standard-Softwarepaketen wie zum Beispiel SAP oder auch zu spezifischen Fachapplikationen von Partnerunternehmen oder Kunden.
Application Designer – Intelligente UI-Gestaltung und automatisch generierte Anwendungen.
Der „Application Designer“ fasst zentrale Design- und Administrationsfunktionen zusammen. Dies beginnt mit dem Entwurf sämtlicher Oberflächen und Formulare, die in einem Eclipse-basierenden Editor einfach erfasst werden können. In diesem Editor werden auch die Datenmodelle verwaltet – die mandantenfähigen „Data-Patterns“ legen die Tabelleninhalte fest - einschließlich der Relationen zwischen den Tabellen. Für die Benutzung der Oberfläche bzw. einzelner Elemente können zusätzlich rollen-basierte Zugriffsrechte festgelegt werden.
Der Application-Designer geht dabei weit über einen reinen Editor hinaus – die Oberfläche wird auch gleich passend mit den Daten und Tabellen verbunden, die Menü-Kommandos und Buttons werden ebenfalls mit den auszuführenden Aktionen hinterlegt. Im letzten Schritt findet die Code-Generierung und Erzeugung der Anwendung statt, die dann als ausführbare Web-Applikation direkt vom EIB-/EAS-Server übernommen wird – damit kann binnen weniger Minuten über einen beliebigen Browser die Anwendung genutzt werden.
In den „Form-Patterns“ lassen sich beispielsweise Daten und Metadaten eines bestimmten Datenobjektes wie Rechnung oder Lieferschein, und auch die gesamte Benutzeroberfläche frei gestalten und in Form einer gut bedienbaren Oberfläche bereitstellen.
Beliebige Web-Anwendungen für ganz unterschiedliche Geschäftsvorfälle können so effizient und schnell mit den notwendigen Masken ausgestattet werden. Prototypen und kundenspezifische Szenarien sind einfach und schnell erstellbar und können den Usern frühzeitig präsentiert werden.
Audit/Logging - Sichere Protokollierung von Systemereignissen und Anwenderaktionen.
Es wird von StoneOne stets sichergestellt, dass sämtliche Systemereignisse mit konfigurierbarem Level sowohl auf Datei- als auch Datenbankebene gespeichert werden. Zusätzlich sind für die Anwender notwendige Audit-Tabellen konfigurierbar, die anwendungsspezifische Aktionen oder Abläufe aufnehmen.
Billing&Tracking – Service-orientierte und transaktionsbasierte Abrechnung.
Zu den Stärken von StoneOne zählt ein mehrstufiges Abrechnungssystem für verschiedene Mandanten und Abrechnungs-Richtlinien – dies gestattet auch eine detaillierte und nutzungsorientierte Abrechnung in konfigurierbaren Zeiteinheiten. Sowohl die wichtigen Systemereignisse als auch Transaktionen in Fachanwendungen können in Abrechnungsobjekten mit Begleitdaten summiert werden, die eine nutzungsabhängige Abrechnung spezifischer Funktionen ermöglicht.
Beispielsweise sind so auch Mengenrabatte oder monatliche Höchstpreise einstellbar. Beispielsweise lässt sich die Speicherung eines Objektes mit einem Betrag versehen, die Summe wird dann entweder monatsweise oder auch nach Erreichen einer festgelegten Häufigkeit automatisch abgerechnet. Die so erzeugte Abrechnung kann gedruckt, verschickt oder auch gleich per E-Mail versandt werden und damit den Input für eine entsprechende Rechnung liefern. Auf Basis des Abrechnungsobjektes kann ein Payment-Service den Betrag auch automatisch einziehen.
Business – Fundiertes Fachwissen für unterschiedliche Anwendungen.
Normalerweise wird die Business-Komponente von spezialisierten Partnerunternehmen oder Fachabteilungen der Kunden entwickelt. In jedem Fall basiert sie auf dem jeweiligen Fachwissen – StoneOne liefert diese Komponente als „leere Hülse“. Diese liefert eine spezifische fachliche Funktionalität, die nicht im Rahmen einer Konfiguration abgebildet werden kann. Die entsprechenden Funktionen werden dabei von StoneOne als Standardfunktionen abgebildet, so dass diese auch zum Beispiel im Rahmen von „Workflow“ oder „Forms“ genutzt werden kann. Ein Beispiel hierfür sind umfassende Datenüberprüfungen, die feldweise nicht effizient formulierbar sind.
Classification – Analyse und Zuordnung von Eingangsdaten.
Eingangsdaten lassen sich mit Hilfe der Komponente „Classification“ in Verbindung mit der Rules Engine analysieren und einem bestimmten Thema (z.B. Einordnung als Rechnung, Lieferschein, Werbung, etc) zuordnen. Spezialisierte Softwareprogramme für die intelligente Textanalyse und Extraktion können zusätzlich integriert und genutzt werden.
Data Acquisition – Einfacher Transfer von Kundendaten zum Portal-Server.
Die Nutzdaten, insbesondere elektronische oder gescannte Dokumente (Rechnungen, Bestellungen, Reisekostenabrechnungen etc.), werden per Datentransfer vom Endanwender in eine Daten-Queue auf dem EIB-Server übertragen. Pro Mandant können dabei mehrere Queues angelegt werden. über eine regelbasierte Analyse unter Nutzung der Klassifikations-Komponente wird daraus ein Datenobjekt gebildet, dass mandanten-basiert in das konfigurierte Data-Pattern eingetragen wird – hier setzt dann ggf. ein Workflow an. Alle Daten werden transaktionssicher übertragen.
Database - Mandantenfähige Verwaltung von Metadaten-Modellen.
Je Mandant können mehrere sogenannte „Data-Patterns“ abgelegt werden. Diese erlauben die Darstellung umfassender relationaler Strukturen und außerdem eine Verbindung zu Audit-Funktionen. Hierzu ist ein modernes Admin-Interface vorhanden.
Die sich daraus ergebenden Datenbank-Modelle und Funktionen werden für sämtliche anderen Komponenten transparent und transaktionssicher für die gängigen Datenbanken bereitgestellt.
Der „Importer“ ermöglicht den Import von Massendaten (z.B. Adressdaten eines Mandanten) in transaktionssicherer Form in Tabellen eines Anwendungsszenarios, wobei diese Daten blockweise übernommen werden und nach einem Abbruch intelligent aufgesetzt wird.
Das Monitoring liefert die grafische Schnittstelle zum Maintenance-Interface der Komponenten. Hier wird zu jeder Komponente ein Status in Form „Rot“, „Gelb“ oder „Grün“ angezeigt. Im Detail kann jeweils die Wartungshistorie einschließlich der Ereignisse, einem Kommentar des Administrators und dem Status des Endergebnisses abgerufen werden. Es wird auch dargestellt, welche Wartungsarbeiten vom Betrieb in nächster Zukunft angegangen werden müssen. Der Administrator wird vom System automatisch (E-Mail, Eskalation, stetige Erinnerung) dazu angehalten, die entsprechenden Einträge zeitnah vorzunehmen. Damit ist vor allem auch eine nachvollziehbare Dokumentation der Betriebsgeschichte sichergestellt.
Storage – Professionelle Ablage in gängigen Archivsystemen.
Mit der Komponente Storage wird eine revisionssichere Ablage gewährleistet - von Datenobjekten auf unterschiedlichen Ablagesystemen von RAID, SAN, EMC Centerra, NetApps bis hin zu Tape- oder Jukebox-Systemen.
Auch die am Markt verbreiteten Archivsysteme können unter Nutzung des JSR-170 Standards oder - falls notwendig - auch individuell angeschlossen werden.
User-Administration - Mandantenfähiges User- und Rechtesystem mit LDAP.
Die User-Verwaltung basiert auf einem so genannten LDAP-Proxy, der zentral sämtliche bereits verfügbaren User-Informationen über alle Mandanten verwaltet und außerdem zusätzliche Informationen (Rechte, Profile, etc) in Form von Schemaerweiterungen speichern kann. Der LDAP-Proxy erlaubt außerdem die automatische Synchronisation mit Mandantensystemen.
Logik/Rules Engine – Regelbasierte, standardisierte Entscheidungen und Abläufe.
Die Komponente Rules bildet einen weiten Bereich von logischen oder programmierbaren Operatoren bis hin zu unscharfer Logik auf Basis unterschiedlich wahrscheinlicher Erkenntnisse ab. Der Einsatzbereich reicht damit von einfachen Entscheidungen bis hin zum Parsieren von komplexen und vielfältigen Möglichkeiten. Sie implementiert sowohl regelbasierte Abläufe auf Basis einer eigenen Engine als auch die Verarbeitung von zusammengesetzten Informationen auf Basis Bool‘scher oder Fuzzy Logik.
Die Regeln werden zu Regelwerken zusammengefasst, die in fachspezifischen Editoren erstellt und bearbeitet werden. Diese Regelwerke werden der Rules Engine übergeben, eine Aktualisierung zur Laufzeit ist möglich. Die Regeln können dabei auch programmierte Operatoren nutzen. Treten die Ergebnisse von mehreren Regeln bzw. Entscheidungen ein, so werden die resultierenden Erkenntnisse zusammengeführt und sämtliche Konsequenzen oder Aktionen ausgeführt.