In zahlreichen Branchen, insbesondere bei Banken, Versicherungen oder in der Industrie, werden heute noch Softwaresysteme eingesetzt, die vor zwanzig oder dreißig Jahren konzipiert und mit damaliger Technologie umgesetzt wurden. Diese Systeme stellen für dieUnternehmen ein elementares wirtschaftliches Gut dar, da sie wesentliche Geschäftsprozesses abbilden und eine Vielzahl unternehmensspezifischer Daten verwalten. Diese sogenannten Legacy-Systeme können nicht einfach abgelöst oder migriert werden.
Typische Problemfelder sind:
hohe Betreuungs- und Wartungskosten,
ursprüngliche Entwicklungstools werden in zeitgemäßen IT-Umgebungen nicht oder nur mangelhaft unterstützt,
moderne Standards und Schnittstellen werden nicht genutzt,
Entwickler sind häufig nicht mehr verfügbar (versäumter Wissenstransfer)
Die Herausforderung
Der kontinuierliche Technologiefortschritt führt dazu, dass sich der Abstand zu den heute aktuellen Technologien dramatisch vergrößert hat. Weiterentwicklungen oder neue Lösungsangebote müssen auf Basis veralteter Technologien aufgesetzt werden.
Die Folge sind steigende Fixkosten, mangelnde Flexibilität und damit Nachteile gegenüber Mitbewerbern mit neuen Softwarelösungen, wie etwa Software as a Service.
Viele Unternehmen stehen deshalb unter Handlungsdruck: Oft fehlt eine adäquate Portallösung für das B2B oder B2C Geschäft völlig oder sie setzen veraltete Technologien ein, ohne moderne Portalfunktionalität.
Die Lösung
Auf Basis der StoneOne-Technologie lassen sich so die klassisch verteilten Systeme - sowohl geografisch als auch verschiedene Softwarelösungen–durch einen übergreifenden Zugang per Web zusammenführen und nutzen. Verteilte Daten werden abgefragt und integriert dargestellt, eine Abfrage oder auch eine Bestellung, werden zentral entgegengenommen und an das passende Teilsystem weitergeleitet.Zu jedem Teilsystem wird dazu über vorkonfigurierte StoneOne-Bausteine eine Verbindung hergestellt. Die Abfrage des Anwenders wird dann im Backend typischerweise in einer Business Komponente in Anfragen an jedes angeschlossene Teilsystem umgesetzt – deren Antworten werden dann zusammengefügt und als Ergebnis dargestellt. Bei einer Bestellung wird beispielsweise nach Thema oder auch Lokation entschieden, an welches Teilsystem die Bestellung weitergeleitet wird.
Auch eine Migration per Web kann mit Hilfe von StoneOne deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. Die Herausforderung besteht oft darin, dass in einem Unternehmen zu einem Arbeitsablauf mehrere verschiedene Backend-Systeme genutzt werden, die häufig nur von Experten (Power-User) bedienbar sind. Durch das Schaffen eines einheitlichen und modernen Frontends können auch andere Anwender erreicht werden, so dass die Applikationen zukünftig einen deutlich höheren Nutzwert erzielen.
Für den Großteil der zukünftigen Anwender wird eine moderne Web-Oberfläche erstellt, die genau die konkret benötigten Elemente aus den verschiedenen Backend-Systemen liefert. Damit können die Bedürfnisse der Anwender zeitnah erfüllt werden und eine echte Migration beziehungsweise Neuerstellung kann entfallen oder langfristig geplant werden.